"Globetrotterin"

“GLOBETROTTERIN”

Nach meiner Krankenschwesterausbildung in 2008 in Stuttgart, wollte ich ‘einfach nur mal weg’ um die Welt zu entdecken! Ein paar Monate mit Pferden in einem Wildtierreservat in Südafrika zu arbeiten, hörte sich fantastisch an und war genau das worauf ich Lust hatte. Damals konnte ich garnicht wissen, wie diese Entscheidung mein Leben für immer verändern würde. Ein Ereignis führte zum nächsten, und im Juli 2008 erfüllten wir uns einen langjährigen Traum. Mein heutiger Mann Lloyd und ich begaben uns auf eine Reise der besonderen Art, eine Reise voller Begegnungen, echtem Abenteuer und Strapazen, gemeinsam mit unseren geliebten Pferden um ein geliebtes Land.

Es gibt Erfahrungen im Leben, die einem für immer im Gedächtnis bleiben. Dazu gehört für mich sicherlich diese 7411 Kilometer lange Reise zu Pferd, einmal um das Land Südafrika herum. Um auf die Afrikanische Pferdepest aufmerksam zu machen, begaben wir uns im Juli 2009 auf einen Ritt, der uns für ein Jahr und sieben Monate durch Höhen und Tiefen führte, und Momente des Glücks, der Verzweiflung und Traurigkeit empfinden ließ. Ohne Zweifel haben die Schönheit des Landes, das Vertrauen unserer Pferde und vorallem die Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit der Menschen, die selbst kaum etwas haben mir die Augen geöffnet. Diese sind Erinnerungen, die für immer in meinem Herzen verankert bleiben werden.

Ich erinnere mich an Tage, an denen wir in einem scheinbar endlos, weiten Wüstenabschnitt mit unseren Pferden unter einem Baum saßen, und einfach nur das Gefühl der tiefgreifenden Freundschaft die wir geknüpft hatten, genoßen. Vom Erlebnis des ersten Regens nach einem ganzem Jahr ohne Niederschlag, von Nächten in denen die Pferde aus ihrer Umzäunung ausbrachen und in die dunkle, mit Raubkatzen gefüllte Nacht davon rannten, oder einfach nur das Gefühl einer heißen Dusche nach Tagen ohne Möglichkeiten zum Waschen auf der Haut. Wochenlang ritten wir an der Grenze zu den Nachbarländern Simbabwe, Botswana oder Namibia entlang. Im Sommer ist es dort heißer wie man es sich vorstellen kann, und die schwüle Hitze liegt einem auf dem Körper wie eine schwere, dicke Decke. Zu dieser Jahreszeit sind wir meistens um 3 Uhr früh oder abends zur Dämmerung losgeritten, um tagsüber dieser Hitze zu entfliehen. Im extremen Kontrast dazu, sind wir auch stundenlang über Tage hinweg in monsunartigen typisch afrikanischen Regengüßen und -stürmen unterwegs gewesen. Südafrika, ein Land faszinierender und fesselnder Kontraste.

Auf dieser lebensverändernden Reise habe ich gelernt loszulassen, morgens los zureiten und nicht zu wissen wo man abends sein wird und schlafen kann, gibt einem das Gefühl unbändiger Freiheit. Ein unbeschreibliches Gefühl, dass mich heute noch regelmäßig einholt wenn ich mein Leben zulange ohne echte Wildnis und Abenteuer gestalte.

Schon seid Beginn meiner Zeit in Afrika, leite ich eine kleine gemeinnützige Stiftung ‘Earth Awareness’, welche ich mit meinem Mann ins Leben gerufen habe. Unsere Stiftung leitet und finanziert ein Pferdehilfsprojekt und ein Umwelt-/Wildtierbildungsprojekt. Unter anderem geht uns darum das Bewusstsein für den lebendigen Reichtum unseres Planeten zu schärfen. Es gibt tausende Mittel und Wege, um diese Schönheit zu erhalten.

Durch die Möglichkeit aktiver Mitwirkung und Teilnahme in unseren Projekten erhoffen ich mir, andere zur Unterstützung unseres oder anderer weltweiter Projekte zu motivieren und zur Eigeninitiative zu inspirieren.

‘Südafrika vom Sattel aus’ ist der Erlebnisbericht dieser außergewöhnlichen Reise, kann auf Amazon bestellt werden, und ist auch als englische Version verfügbar. Einen Großteil des Verkaufes, leiten wir direkt in die Unterstützung unserer Stiftung und deren Projekte.

Jegliche Nachfragen, Information und/oder weitere Förderungsoptionen unter:
Cell #: +27 (0) 76 577 1936
Email: isabel@earthawareness.co.za
Homepage: www.earthawareness.co.za

„Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, 
es doch noch einmal zu versuchen.“
Thomas Edison

Comments

Popular posts from this blog

Walking with the San

Words from a stranger

Horse Time # 1